Home / News / Alt- Sensei Husberg übergibt Aikidogruppe an Nachfolger

Alt- Sensei Husberg übergibt Aikidogruppe an Nachfolger

Der Gruppengründer geht von Bord

Nach 8 Jahren intensiver Vereins und Gruppenarbeit verlässt Sensei Sebastian Husberg die Hallen des SC DJK Everswinkel. 

Der Entschluss kam aber nicht plötzlich, sondern es war eine bewusste Entscheidung seinerseits, die er bereits einige Monate vorher getroffen hatte.

4.Dan
S. Husberg mit der Ehrenurkunde in Bronze des SC DJK Everswinkel e.V. für die Verdienste langjähriger Vereinstätigkeit

 

Der Träger des 4. Dan Aikido wird nach Kleve am Rhein ziehen, wo er mittelfristig eine neue Aikido Gruppe gründen wird.

Hier seine Vita:

  • 1997-2001:   Beginn des Aikido- Studiums in MS- Wolbeck bei Günter Riewe, damals 6. Dan Aikido (BDAL)
  • 2002-2007: Pause (Berufsausbildung, Discozeit, Reisen)
  • 2008-2012:  Aikidoschüler in Havixbeck mit Lehrgängen bei K. Asai/ Ch. Tissier (Ab hier auch bei V. Görlich – www.aikido-intensiv.eu)
  • 2011-2013:   Aikidoschüler im Aikido- Dojo Münster
  • 2013          :  Gründung einer Aikido- Gruppe im SC DJK Everswinkel
  • 2014-2021:  Sensei der Aikido- Gruppe Everswinkel

 

Die Aikido Gruppe in Everswinkel wird aber weiterhin bestehen bleiben.

Denn eine seiner großen Aufgaben war es, Aikidoschüler grundsätzlich zu Lehrern auszubilden.

„Ein Danträger muss grundsätzlich in der Lage sein, Aikido zu lehren, sonst ist er kein Meister. Deshalb sollte er bereits ab dem Grüngurt begleitend damit beginnen, anderen die Techniken und Fertigkeiten zu vermitteln.“ So Husberg. 

Aikido Everswinkel
Husberg überreicht Nachfolger Ronny Huber (2.Dan Aikido) den Hallenschlüssel

Sein langjähriger Schüler und amtierender 2. Dan Ronny Huber wird ab Mai 2021 seinen Platz als Sensei einnehmen. Mit den Worten: „Mach‘ was draus..“ überreichte er dem neuen Sensei den Schlüssel zu den Hallen des SC DJK.

Der dreifache Familienvater und auch ehrenamtlicher Volleyball Trainer beschreitet die Lehren von Großmeister Christian Tissier, 8. Dan Aikido und übte auch schon auf Lehrgängen des Shihans aus Frankreich. Ein perfekter Nachfolger also für Husberg. Er hatte sich Huber als Nachfolger gewünscht.

 

Ronny Huber (l.) überreicht Husberg ein Geschenk im Namen der Gruppe.

 

Im Namen der gesamten Aikidogruppe überreichte Ronny Huber dem Alt- Sensei ein Geschenk; ein 6.1 Dolby Surround Homekino System, da sie wissen, dass der scheidende Sensei Kinofilme sehr mag, Kinos aber leider wegen der Corona- Krise geschlossen sind. Netflix tut es zur Not aber auch. 

 

Weiterhin wird Co- Trainer Heinz Finger die rechte Hand des Sensei, jetzt Ronny Huber, sein.

Heinz Finger (r.) überreicht Sensei Sebastian Husberg die Ehrenurkunde des Vereins

Heinz Finger ist Träger des 1. Dan Ju- Jutsu und des 2. Dan Aikido. Er ist beratend bei wichtigen Entscheidungen in der Gruppe tätig und hat stets ein offenes Ohr für die Belange der Mitglieder. 

Derzeit kümmert er sich intensiv um die Beschaffung neuer Matten für die Gruppe. Zudem ist er Vollblutsportler und ein Meister der „Alten Schule“. Werte schätzen lernen, Bescheidenheit, höflicher und respektvoller Umgang mit Ressourcen und Natur. Sebastian Husberg konnte sich viel von seinem Co- Trainer abgucken und ist mitunter auch zu dem geworden, was er heute ist.

(Rückblick August 2020) Sensei Husberg spendete 2000€ für neue Aikidomatten. Vom KSB und dem SC DJK gab es jeweils noch einmal 500€ an Förderungen dazu.

 

Bereits in 2020 gegen Spätsommer hatte Sebastian Husberg 2000€ für neue Matten an den Verein gespendet, um diese im Vitus Sportcenter zu stationieren. Dies war wohl gleichzeitig auch sein Abschiedsgeschenk an die Abteilung Judo/Aikido. 

Der eigentliche Grund dafür war, dass die Aikidogruppe aufgrund der Hallensperrzeiten der Grundschulturnhalle eine Möglichkeit bekommen sollte, um trotzdem weitertrainieren zu können. Diese ist nun im Tanzraum des Vitus Sportcenters.

Sebastian Husberg ist nicht nur Aikidolehrer sondern auch Webmaster. Er wird in Korrespondenz mit dem neuen Sensei weiterhin diese Website betreuen und neue Artikel veröffentlichen. So ganz weg, ist er dann doch nicht. Gut so.